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M16 Inklusion in der Schule - Gut gedacht, schlecht gemacht. Eine Bilanz mit Perspektive für Verbesserungen

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Fortbildung

Liebe Interessierte,

spätestens mit der deutschen Ratifikation der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahre 2009 ist auch das Thema der Inklusion in der Schule intensiv diskutiert worden und auf der politischen Agenda. Nach wie vor sind Politik, Schule und Verbände jedoch noch nicht am Ende der Entwicklung angekommen, was allein schon durch die fortwährende mediale Berichterstattung offenkundig wird. Eine Bertelsmann-Studie aus September 2018 hebt hervor, dass es in Deutschland zwar Fortschritte bei der Inklusion gibt, nach wie vor jedoch große regionale Unterschiede bestehen und die Art des Förderbedarfs Einfluss auf die Exklusionsquote hat. Das Seminar möchte sich daher mit der Inklusion in der Schule auseinandersetzen. Hierzu soll zunächst der Begriff "Inklusion" geklärt und praxisnahe Ideen, wie diese in verschiedenen Schulen umgesetzt werden kann, aufgezeigt werden. Daneben wird die Entwicklung in Deutschland insgesamt betrachtet und mögliche Perspektiven sowie künftige Herausforderungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert.

Programm

Donnerstag, 28. März 2019
bis 14:00 Uhr
Anreise / Kaffee und Kuchen

14:15 – 15:00 Uhr
Begrüßung / Einführung in die Thematik
Sandra Laute, Teamerin/Historikerin, Königswinter

15:00 – 16:30 Uhr
Die inklusive Schule – warum und wie?
Klärung zentraler Begriffe:
Warum eine inklusive Bildung wichtig und erstrebenswert ist
Die UN-Behindertenrechtskonvention in ihrer Bedeutung für das Bildungssystem und die Gesellschaft als Ganzes
Grundfragen einer inklusiven Pädagogik
Prof. Dr. Hans Wocken, Erziehungswissenschaftler, Oberasbach

16:45 – 18:15 Uhr
Workshop: Inklusive Praktiken
Prof. Dr. Hans Wocken

19:15 – 20:45 Uhr
Perspektiven der Inklusion in der Schule aus der Sicht der Elternschaft
Jochen-Peter Wirths, Vorsitzender der Landesverband NRW der Eltern und Förderer sprachbehinderter Kinder und Jugendlicher e.V., Wuppertal

Freitag, 29. März 2018

09:00 – 10:30 Uhr
Die Umsetzung der „Neuausrichtung der Inklusion" in NRW. Chancen und Risiken aus der Sicht des VBE
Erasmus Mehlmann, Sonderpädagoge an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen und emotionale und soziale Entwicklung

10:45 – 12:15 Uhr
Inklusion als Anlass zu persönlicher Professionalisierung im Netzwerk
Richard Sewina, Moderator, Schulentwicklungsberater und Trainer für ModeratorInnen, Krefeld

12:15 Uhr Mittagessen 

13:00 – 14:00 Uhr
Seminarauswertung und Feedbackrunde
Sandra Laute

anschließend Abreise 

Änderungen im Programmablauf vorbehalten!
Seminar-Nr. 19.6.106.5

Der Tagungsbeitrag liegt bei 100,00 € inkl. Verpflegung und Unterkunft im Doppelzimmer und bei 116,00 € im Einzelzimmer. Schüler, Studierende und Auszubildende bis 30 Jahre erhalten 50 % Ermäßigung.


AdressatenAlle Interessierten, LAA, Referendarinnen/Referendare, Lehrer/-innen aller Schulformen, Sozialpädagoginnen/-pädagogen, Studierende, Angehörige der Schulverwaltung, Gewerkschaftler, Kommunalpolitiker sowie Elternverbände und Elternvertreter
ThemaInklusion
In Kooperation mitJohannes-Albers-Bildungsforum gGmbH, Königswinter
Termin Donnerstag, 28.03.2019, 14.00 Uhr bis Freitag, 29.03.2019, 14.00 Uhr
OrtArbeitnehmer-Zentrum Königswinter, Johannes-Albers-Allee 3, 53639 Königswinter
Referent/enSeminarleitung: Bildungsreferent/-in der Johannes-Albers-Bildungsforum gGmbH
VeranstalterVBE Bildungswerk
AnsprechpartnerKarsten Matthis/Andrea Kannegießer, seminare@azk.de, Tel: 02223 73167
KostenVBE Mitglieder: 100,00 EUR
Nicht-Mitglieder: 100,00 EUR
Eine Online-Anmeldung ist leider nicht möglich.

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